15. August 2012 - Oldtimer-Ausfahrt nach Buttenheim ins "Levi-Strauss-Museum" 


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Levi Straus - um das Jahr 1850
(Foto "ausgeliehen" bei  alemannia-judaica)
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Horst Münck
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Heute erzähl' ich,

der "kleine rote
BAW Spatz" aus Herzi ...

... Euch etwas über unsere Oldtimer-Ausfahrt zum Geburtshaus vom Löb Strauss in Buttenheim, den alle später mal Levi Strauss rufen sollten und dessen Nietenhosen auf diesem Planeten (fast) jeder kennt.


Meine Oldtimer-Freunde, die NSU Max, der Ami-Freund, die Andern und ich, wir trafen uns - zusammen mit unseren Menschen - vor dem Herzogenauracher Schloß, um die gemeinsame Ausfahrt nach Buttenheim und auch wieder zurück zu wagen:
 

 

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(alle Fotos Horst Münck)

   

 


Für uns Oldies "ist der Weg das Ziel", im Gegenteil zu unseren Menschen, die immer ein bestimmtes Ziel haben wollen, möglichst mit Essen und Trinken ...


Diesmal ließen uns unsere Oldtimer-Freunde ganz schön "schnaufen".
Hatten sie doch eine Ausfahrt zusammengestellt, die mehr als 110 km lang war und uns über Landstraßen am großen Verkehr vorbei leitete.


Der erste Teil
unserer Fahrt führte uns von Herzogenaurach nach Haundorf - Häusling - Dechsendorf - Möhrendorf - Kleinseebach - Baiersdorf - Röttenbach - Hemhofen - Heroldsbach - Wimmelbach - Burck - Buckenhofen - Neuses a.d. Regnitz - Eggolsheim Unterstürmig nach Buttenheim ins Levi-Strauss-Museum. 


Leider hatte ich auf Höhe Dechensdorf etwas Problem mit meinem "Benzin- und Elektro-Kreislauf". Irgendwie war mir die Ausfahrt so früh am Morgen auf meinen Motor geschlagen. Jedenfalls ging bei mir nix mehr!


Mein Mensch hat ganz schön bedeppert aus der Wäsche geschaut. Musste er doch meinen sicheren Transport in unsere Garage organisieren und gleichzeitig die weitere Tour begleiten.
Aber das hat er nun davon. Hätte er mich halt öfter mal "ausgefahren", vorher noch etwas an meiner Elektrik gefummelt, statt E10 lieber das normale Benzin getankt, mich liebevoller abgeschmiert, vielleicht hätte ich dann mehr als die ersten 10 km durchgehalten. 


Woher ich weiß, wie die weitere Oldie-Tour verlaufen ist? Na, auch wir Oldies haben so unseren "Henry Ford-Buschfunk" und das ganz ohne die neumodischen "Wisch- und Weg-Smartphones".

Um auf die Museum-Seite zu gelangen, bitte das Bild anklicken

In Buttenheim

haben unsere Menschen das Levi-Strauss-Museum besichtigt.


Wir durften nicht mit rein und mußten solange vor der Tür warten, um für die Weiterfahrt wieder einen "kühlen Motor" zu bekommen.
(Foto en.wikipedia.org)


► Löb Strauss - wie Levi damals in Buttenheim gerufen wurde - hat hier seine ersten 18 Jahre verbracht. Das Haus sieht jetzt nach seiner Renovierung (ab 1992) ganz gut aus. Ist aber nicht sehr groß - so wie ich halt, der "kleine, rote Spatz".
Ich denke, wenn ich es mit nach Buttenheim geschafft hätte, das kleine Haus und ich, wir hätten uns sicherlich gut verstanden. 

        
Nach einer Stunde Aufenthalt
in Buttenheim ging es wieder auf die Landstraße über Seigendorf - Hirschaid - Sassanfahrt - Rothensand - Schnaid nach Hallerndorf auf den "Lieberth Keller".


Unsere Menschen brauchten schon wieder eine Mittags-Pause:
► Hallerndorfer Kreuzberg mit Lieberth-Keller
Hallerndorf - 333-Jahre-Brauerei-Lieberth


Aber auch uns, den Oldies war es ganz angenehm. Konnten unsere Motoren und Reifen wieder abkühlen.


Damit es nicht wieder heißt, wir fahren unsere Menschen nur von Kneipe zu Kneipe, haben wir uns mal im Internet zum Hallerndorfer Kreuzberg kundig gemacht:
► Hallerndorfer Kreuzberg

Klare Erkenntnis: Man(n) kann auf dem Kreuzberg mehr als nur gut Essen und Trinken ... 


Die Heimfahrt
ging über Willersdorf - Weppersdorf - Adelsdorf - Neuhaus (mit einem Abstecher ins Jagd- und Fischereimuseum) - Klebheim - Hannberg - Hessdorf - Untermembach - Beutelsdorf wieder nach Herzogenaurach.

Aber natürlich nicht gleich. Bevor wir in unsere Garagen durften, wollten unsere Menschen noch einmal einkehren.


Der "Gerch" in Beutelsdorf
war ausersehen für das Abendessen. Unsere Menschen ließens sich gut gehen, mit allem was die "Gerch'sche Küche" zu bieten hatte.
Wir mußten draussen warten. Ausser Kühlerwasser war für uns nix im Angebot.
Wer wissen will, wer oder was der "Gerch" ist, der kann hier nachlesen:
► Der "Gerch" zu Beutelsdorf (Artikel - NN vom 2011-04-22)


Endlich in der Garage

Es war schon spät, als unsere Menschen uns in die eigenen Garagen fuhren. 


Wieder zuhause, hatten unsere Menschen Zeit und konnten einen längeren Blick unter unsere Hauben. werfen. Jetzt bekamen auch wir unser Abendessen - frisches Kühlerwasser, Schmierfett, Öl und Benzin und auch für uns war wieder alles in Ordnung.

 
Auch ich, der rote, kleine Spatz, hatte mich inzwischen erholt, war wieder munter wie am Morgen. Meinem Menschen ist sichtlich ein Stein vom Herzen gerutsch, als er erkannte, mir geht's wieder gut.


Auch für meine Schwestern und Brüder, die ja die ganze Strecke durchgehalten hatten, gab's noch viel Lob, denn schließlich hatten wir einen anstrengenden Tag "in der Fränkischen" hinter uns ...


Erzählt vom kleinen, roten Spatz
(aufgeschrieben von seinem Menschen Hans Münck)


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