25. bis 27. November 2016
unsere Jubiläumsfahrt nach Berlin


Der Blick durchs Brandenburger Tor in Berlin
auf die Straße "'Untern den Linden"
(Foto Manfred Manzke, 2007)
 Kontakt
Seniorenbeirat
Brüne Soltau
Hintere Gasse 32
91074 Herzogenaurach
Tel.: +49 (9132) 73 71 68
eMail: seniorenbeirat@herzovision.de
Sie erreichen uns
am Dienstag
von 15:00 bis 17:00 Uhr
am Donnerstag
von 16:00 bis 18:00 Uhr
und nach Vereinbarung
(an Feiertagen geschlossen)

Berlin?? - Berlin, ja gerne und immer wieder

Anlässlich des 15-jährigen Bestehens des Seniorenbeirats in Herzogenaurach hatten Karin Wittenzellner-Zollhöfer und Michael Baltz eine mehrtägige Reise vorgeschlagen.


Davon war alle schnell zu überzeugen und auch das Ziel fand Zustimmung: Wir fahren nach Berlin!
 

Freitag, 2016-11-25

  • Start um 05:00 Uhr
    Unsere Berlin-Reise begann an der Realschule. Jürgen holte uns mit seinem Kohler-Bus ab.
     
  • Erste Station in Berlin
    Nach einer bequemen Fahrt kehrten wir mittags gegen 12:00 Uhr in Berlin, im Restaurant
    ► Nante-Eck zum Essen ein.

    Das Restaurant ist nach dem Berliner Original ► Eckensteher Nante benannt.
     
  • Nach dem Mittagessen
    Ging's zu Fuß vom "Nante-Eck" durch das ► Brandenburger Tor zu unserem nächsten Ziel, dem ► Paul-Löbe-Haus.

    Gegen 13:30 Uhr trafen wird uns dort mit dem CSU-MdB Stefan Müller zu einer Diskussionsrunde. Schnell waren die Themen aus unseren Reihen ausgemacht: Rente, Integration von Flüchtlingen, Sicherheitspolitik u. a.
     
  • Die Zeit zwischen Diskussion und Kanzleramt
    haben wir genutzt, um uns den ► Berliner Hauptbahnhof (seit 2006) anzusehen.
    Der "Berliner Hauptbahnhof" ging aus dem ► Lehrter Bahnhof hervor.
    Im Hauptbahnhof hat man alles unternommen, um uns ganz und gar durch ein Lichtermeer auf die Adventszeit und Weihnachten einzustimmen.
       
  • Der späte Nachmittag
    führte uns kurz vor 18:00 Uhr in ein weiteres Zentrum der Deutschen Politik, ins ► Bundeskanzleramt oder wie's der gemeine Berliner spöttisch nennt, in die "Bundeswaschmaschine".

    Den unvermeidlichen Personencheck kannten wir schon vom Paul-Löbe-Haus. Obwohl die Kontrollen intensiver waren, waren alle Beteiligten sehr freundlich - gut, die dabei zu hörende "Berliner Schnauze mit Herz" war für manche von uns doch recht ungewohnt.

    Dieser Besuch war ein besonderes Erlebnis unter allen, die noch kommen sollten. Beeindruckend war die lichtdurchfluteten großen, aber nicht erschlagenden Räume und die Weitläufigkeit des Komplexes.

    Am Rande interessant: Geführt hat uns eine sehr kompetente Italienerin, in bestem Deutsch, immer gefolgt von unseren beiden "Aufpassern", denn schließlich sollten wir ja am Ende der Führung alle wieder heil aus der "Waschmaschine" entlassen werden.

    Die Führung selbst sparte ausser der "Kanzlerin-Etage" keine Räume aus.
    Jetzt kennen wir die beiden geschwungenen Treppen links und rechts ins Innere des Bundeskanzleramtes, verschiedene Funktionsräume, das Kabinettzimmer, die Pressezone und auch "wo selbst der Kaiser zu Fuß hingeht".

    Wer's genauer sehen möchte, kann hier das ► Video ( YouTube) aufrufen, das uns zur Einstimmung im Kanzleramt, in der Pressezone vorgeführt wurde.
     
  • Am Abend
    Nachdem uns die Kanzlerin entlassen hatte, fuhr uns Jürgen zu unserem "Berliner Zuhause", dem ► Arcadia-Hotel.

    Endlich Ruhe! Denkste! Jetzt ging's zum Essen noch in die
    ► Trattoria Salute. Glücklicherweise war dieses italienisches Lokal im gleichen Haus wie das Hotel. Service, Essen und Stimmung gut!
     

Samstag, 2016-11-26

  • Start um 08:30 Uhr
    mit der Fahrt zum ► Reichstag. Wie konnte es anders sein, unser Reichstagsbesuch begann mit einem Personencheck.

    Im Reichstag wurden wir von Nicole Sonne vom Besucherdienst "übernommen" und auf eine der sechs Besuchertribünen über dem Plenarsaal geführt. Frau Sonne erklärte uns die Geschichte des Hauses, die Sitzordnung und den Ablauf der politischen Sitzungen im Plenarsaal.
     
  • Bis zum Mittag
    konnten wir eigenständig die ►Reichstags-Kuppel begehen.
    Leider war es sehr neblig und wir sahen von Berlin nur die nähere Umgebung. Da wir noch ein wenig Zeit hatten bis zum nächsten Ereignis, wurde die Umgebung des Reichstages erforscht.

    Einige gingen zum Brandenburger Tor oder im Tiergarten (ein Waldgebiet, kein Zoo) spazieren.
     
  • Der Nachmittag
    Gegen 13:00 Uhr stiegen wir in unseren Bus für die 3stündige Stadtrundfahrt.

    Ein sehr guter Reiseführer erklärte und beschrieb die Geschichte von Gebäuden, Denkmälern und Bahnviadukten.

    An zwei Punkten konnten wir aussteigen

    • Erstens in der Bernauer Straße.
      Hier ist ein Rest der inneren und äußeren Mauer mit Todesstreifen und Wachtturm erhalten geblieben.
      Von der Aussichtplattform des gegenüber liegenden kleinen 
      ► Doku-Zentrum Bernauer Straße konnten wir  diesen Gedenk-Mauer-Abschnitt sehr gut einsehen.
       
    • Und zweitens hielten wir an der Gedenkstätte für Stauffenberg (Bendlerblock) und all diejenigen, die an dem Attentat auf Hitler beteiligt waren und anschließend hingerichtet worden sind. Hier besichtigten wir auch das dazugehörige
      ► Doku-Zentrum Bendlerblock. Es war nicht leicht, alle wieder rechtzeitig in den Bus zu bekommen.
       
  • Der Abend
    Die Stadtrundfahrt endete in Berlin-Mitte beim
    ► Gendarmenmarkt.

    Auf dem Gendarmenmarkt, zwischen "Deutschem Dom" und "Französischem Dom" hatte heute der größte Berliner
    ► Weihnachtsmarkt eröffnet. Da gab es alles was das Herz erfreute, Essen und Trinken und Musik und Vorführungen auf einer Bühne.

    Nach dem Weihnachtsmarkt-Besuch weiter zu Fuß in die
    ► Gerichtslaube. Hier war unser Abendessen.
    Auch hier wieder gutes Essen und freundliches Personal.

    Danach ging es noch mal zu Fuß zum ► Berliner Dom, denn dort wartete der Bus, um uns wieder zurück ins Hotel zu bringen.
     

 Sonntag, 2016-11-27 

  • Start um 10:00 Uhr
    Der dritte Tag begann mit der Fahrt nach ►Potsdam, der Landeshauptstadt von Brandenburg. Hier trafen wir uns mit unserer Schlossführerin.

    Die meisten von uns besichtigten das ►Schloss Sanssouci und ein paar gingen im ►Schlosspark Sanssouci spazieren. Schloss und Park waren sehr beeindruckend. Die Räume des Schlosses sind imponierend und mit viel Pomp eingerichtet. Man muss es selbst gesehen haben.
     
  • Zur Mittagszeit
    fuhren wir dann weiter nach ► Potsdam-Babelsberg, dem Filmzentrum der ehemaligen DDR, zum ► Böhmischen Weihnachtsmarkt.
    Der "Böhmische Weihnachtsmarkt" ist ein normaler Markt, gemischt mit typischen Ständen eines Weihnachtsmarktes. Es gibt Obststände und Fischverkauf ebenso wie Kirschbier und Glühwein, Schokoladen, Kekse und Quarkbällchen, Bratwürste, belegte Brote – ganz frisch gebacken – wie auch Handlinienlesen und vieles mehr.

    Besonders freundlich war ein Straßenwächter an der Zufahrtsstraße zum Weihnachtsmarkt. Er öffnete extra für den Bus die Absperrung, sowohl bei der Ankunft als auch bei der Abfahrt, damit wir, nachdem der Bus rückwärts in die Straße gefahren war, in Ruhe aus- und nachher wieder einsteigen konnten. Dieser außerordentliche VIP-Service war uns ein Trinkgeld wert.
     
  • Am frühen Nachmittag
    gegen 14:00 Uhr hatten wir alle Punkte unserer "Berliner Tagesordnung" erfolgreich abgearbeitet.
    Jürgen und sein Bus waren wieder gefordert uns zurück nach Herzogenaurach zu bringen.
     
  • Am Abend
    Unsere Reiseleitung war der Meinung, so ganz ohne Pause wird die Fahrt zu lang. Deshalb gab's für uns noch einen "Einkehrschwung" in Himmelkron, in der ► Frankenfarm.
    Hier konnte jeder ein letzte Mal auf dieser Reise seine "Batterien" mit Flüssigem und Festem aufladen. Auch hier Service und Essen gut.
     
  • Die Ankunft in Herzogenaurach
    Gegen 21:30 Uhr waren wir dann wieder daheim.

Der Seniorenbeirat und alle Gäste danken ganz herzlich den Organisatoren Karin Wittenzellner-Zollhöfer für die Reiseplanung und als Reiseleiterin, Michael Baltz für die Sorge um unser leibliches Wohl und unserem Fahrer Jürgen, der in Berlin einige Male zeigen konnte, was in ihm steckt.
  

Impressionen von unserer Fahrt
(soweit nicht anders vermerkt, sind alle Bilder vom Seniorenbeirat Herzogenaurach)
► Tag 1 - Paul-Löbe-Haus / Kanzleramt
► Tag 2 - Reichstag / Stadtrundfahrt / Gendarmenmarkt
► Tag 3  Schloss Sanssouci / Böhmischer Weihnachtsmarkt
  

Kaum war die Reise rum,
gab's auch ein nettes Dankeschön aus ► Röttenbach.
Das hat uns sehr gefreut.
    

Hier noch ein LINK als Ergänzung zu unserem "Berliner Kurzbesuch".
Unsere LINK-Auswahl erfolgte absolut willkürlich, ist ganz sicher unvollständig und gibt nicht die Meinung des Herzogenauracher Seniorenbeirats wieder: 

  • ► Ulrich Orling, Berlin,
    hat viele Informationen und Bilder über Berlin und Potsdam und auch über Sanssouci zusammen getragen. 


► zurück zur Übersicht 

Weiter

Seniorenbeirat Herzogenaurach | seniorenbeirat@herzovision.de | +49 (9132) 73 71 68